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Staatskunst auf der Straße? Eine kritische Anmerkung zu den Istanbuler Protesten.

28.06.2013 Yildiz
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Anriss

Und plötzlich sind alle Hoffnungen dahin, Premier Erdoğan könne eine zumindest konservative Variante der Demokratie in der Türkei festigen. Dabei schien bis vor kurzem noch alles darauf hinzudeuten, dass das Land nach mehreren Dekaden instabiler Verhältnisse nun endlich aus dem Zyklus krisenbedingter Freiheitsbeschränkungen ausgebrochen sei. Immerhin konnte unter der nun elf Jahre andauernden Exekutivarbeit der AKP nicht nur die für die umfassenden Reformen des Landes nötige Klarheit in den parteipolitischen Machtverhältnissen hergestellt werden. Auch die Fähigkeit der Generäle, über den Nationalen Sicherheitsrat in die Politik des Landes zu intervenieren, konnte beschränkt und ein beneidenswerter wirtschaftlicher Erfolgsweg beschritten werden.


Zitationshinweis

Yildiz, Taylan (2013):  Staatskunst auf der Straße? Eine kritische Anmerkung zu den Istanbuler Protesten. Erschienen in: Regierungsforschung.de, Politische Kommunikation. Online verfügbar unter:  http://www.regierungsforschung.de/dx/public/article.html?id=202

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