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Offenheit, Beteiligung und Kooperation: ‚Governance statt Konflikt‘ bei der Etablierung von Nachhaltigkeitsinnovationen.

03.02.2014 Schönborn, David
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Anriss

Im Fokus der Forschung zu Nachhaltigkeitsinnovationen bzw. „environmental innovation and societal transition“ steht auch die deutsche Energiewende: Neben der Ausbreitung der Photovoltaik (PV) sind in den vergangenen Jahren Techniken und Praktiken, wie etwa Car Sharing, Windenergie oder Biogas, mit Blick auf eine möglichst breit aufgestellte gesellschaftliche Transformation analysiert worden. Von Interesse sind hier also solche sozio-technischen Innovationen, die neue klimaschonende soziale Praktiken etablieren, welche eng in Verbindung mit zum Teil pfadkreierenden Erneuerbaren-Energie-Technologien stehen.


Transformationen dieser Art können nicht als top-down gesteuerte Verbreitung rein technischer Lösungen, wie etwa neuer Energiesysteme, mit starren wirtschaftlichen und staatlichen Strukturen, betrachtet werden. Sie bedürfen auch sozialer Praktiken, deren Neukonfigurierung sowie dezentraler Kooperationsformen. Nach diesem Verständnis bereits untersuchte Neuerungen im Bereich erneuerbare Energien haben gemeinsam, dass sie von zivilgesellschaftlichen Akteuren vorangetrieben werden, die einen „Paradigmenwechsel im Energiesystem“ anstreben, der ökologisch und sozio-ökonomisch ausgerichtet ist.  

Zitationshinweis

David, Martin /  Schönborn, Sophia (2014): Offenheit, Beteiligung und Kooperation: ‚Governance statt Konflikt‘ bei der Etablierung von Nachhaltigkeitsinnovationen. Erschienen in: Regierungsforschung.de, Politikmanagement & Politikberatung. Online verfügbar unter: http://www.regierungsforschung.de/dx/public/article.html?id=255

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